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Klima und Wetter in Serbien

Lage von Serbien

Serbien Lage

Klima in Serbien

Das Klima Serbiens lässt sich in zwei Zonen gliedern.

Im Norden dominiert gemäßigt kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern, zwischen denen großen Temperaturunterschiede bestehen.

Der Süden ähnelt in seinem Klima eher dem Mittelmeerraum. Die Winter sind milder und feuchter, die Sommer aber ähnlich heiß wie im Norden, jedoch trockener. Auch der Herbst zeigt noch bis in den Oktober hinein ein eher sommerliches Gepräge. Die jahreszeitlichen Temperaturgegensätze sind in dieser Region weniger stark ausgeprägt.

Die Winter in Serbien sind allgemein kalt und schneereich, die Sommer sind warm. Der kälteste Monat ist der Januar. Dann schwankt die Temperatur im Mittel zwischen 0 Grad in den Ebenen und -6 Grad in den Gebirgen. Am wärmsten wird es im Juli. Das Mittel beträgt dann zwischen 20 und 23 Grad. Im Juli und August sind Höchsttemperaturen von über 35 Grad möglich. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Serbien liegt bei 10°C, sinkt in Höhen über 1.500 m aber bis auf 3 Grad ab.

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in Serbien beträgt knapp 900 mm. Sie nehmen von Nordost nach Südwest ab. In der Wojwodina erreicht die Menge zwischen 500 und 700 mm jährlich. Sie steigt in den Gebirgen im Osten bis auf 1.000 mm an. In der kontinentaler liegenden Wojwodina zeigt sich der typische Niederschlagsverlauf Ostmitteleuropas mit ganzjährigen Niederschlägen und einem frühsommerlichen Maximum im Juni. Die wenigste Feuchtigkeit bekommen hier die Monate Februar und Oktober ab.

Das westserbische Bergland steht noch unter dem Einfluss des mediterranen Klimas. Daher verlagern sich die Niederschlagsmaxima hier auf Herbst und Winter. Die Sommer sind hingegen ziemlich trocken. Im Norden, aber auch in den Höhenlagen im Süden fällt der Niederschlag zwischen November und März durchweg als Schnee. Die größte Zahl an Schneetagen besitzt der Januar.

Die vorherrschenden Windrichtungen sind in Serbien jahreszeitlich sehr unterschiedlich. Im Winter transportieren Nordwinde wie der Kosava kalte, trockene Luft aus Sibirien nach Serbien. Frühling und Herbst stehen unter dem Einfluss warm-feuchter Winde aus Südwest. Während der Sommermonate strömen auf der Vorderseite eines Balkan-Hochs warme Südwinde nach Serbien ein, auf dessen Rückseite hingegen der kühlere Meltimi aus der Ägäis.

Die Sonne scheint in Serbien zwischen 1.500 und 2.200 Stunden jährlich.


Wetter Serbien

Wetter in Belgrad, der serbischen Hauptstadt

Wetter Belgrad

Wetter in Serbien, Quelle: yr.no vom Norwegischen Meteorologischen Institut und dem Norwegischen Rundfunk


Beste Reisezeit für Serbien

In den kalten, schneereichen Wintern sind die Monate Januar bis März für Wintersportler geeignet. Im Kopaonik-Gebirge liegt sogar an fast 150 Tagen im Jahr Schnee und bietet optimale Bedingungen sowohl für alpinen als auch für nordischen Wintersport.

Höhere Temperaturen werden Besucher von Mai bis Oktober vorfinden. Allerdings können im Frühsommer im Norden ausgiebige Niederschläge fallen.

Trockener sind zwar die Hochsommermonate, die jedoch durch Höchsttemperaturen von über 40 Grad Besichtigungen und Outdoor-Aktivitäten sehr anstrengend werden lassen. Zu empfehlen sind daher die Herbstmonate, die Serbien noch sehr lange milde Temperaturen und trockenes Wetter bescheren.


Klimatabelle Serbien

Serbien Klima Belgrad

Serbien Klima Kragujevac

Serbien Klima Nis

Serbien Klima Novi Sad

Serbien Klima Subotica

Autor: Diplom-Geograph Remo Nemitz