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Klima und Wetter in Myanmar

Lage von Myanmar

Myanmar Lage

Klima in Myanmar

Myanmar besitzt in den tieferen und mittleren Lagen ein tropisch-heißes Klima. Dort liegen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Nur auf dem Shanplateau und in den Bergen des Nordens ist es ca. 6-8°C kühler.

In Myanmar existieren drei Jahreszeiten, die durch den Wechsel der Monsunwinde hervorgerufen werden.

Trockenzeit

Die trockene, kühle Jahreszeit erstreckt sich auf den Zeitraum von November bis Februar, wenn der Nordostmonsun aus dem trockenen und kühlen Zentralasien weht. Dann ist es im ganzen Land sehr sonnig und praktisch niederschlagsfrei.

Die Durchschnittstemperatur liegt im Flachland bei 25 Grad. Nur selten sinkt das Thermometer unter 15 Grad. Auf dem Shanplateau und in den nördlichen Bergen treten hingegen im Winter in Höhen ab 1.000-1.500 m gelegentlich Frost und Schnee auf.

heiße Jahreszeit

Die heiße Jahreszeit herrscht im März und April. Es bleibt zwar niederschlagsfrei, aber nun werden hohe Temperaturen von im Mittel 30°C erreicht. In Zentralmyanmar können Spitzenwerte auch die Marke von 40°C übersteigen. Die heiße Saison leitet den Wechsel der vorherrschenden Windrichtung ein. Oft ist es in dieser Phase recht windstill, wodurch die brütende Hitze noch drückender wirkt.

Regenzeit

An die heiße Jahreszeit in Myanmar schließt sich von Mai bis Oktober die Regenzeit an. Die meiste Feuchtigkeit kommt im Juli und August vom Himmel. In diesen Monaten bläst der Südwestmonsun vom Golf von Bengalen her über das Land. Er bringt feuchte Luftmassen, hohe Luftfeuchtigkeit und wieder "gemäßigtere" Temperaturen von 25-35 Grad mit sich. In der Regel beginnt der Regen erst am Spätnachmittag oder Abend, kann allerdings sintflutartige Ausmaße annehmen. Oft sind schwere Überschwemmungen die Folge. Während der Regenzeit besteht nicht nur die Gefahr tropischer Wirbelstürme; auch die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind am größten. Im Norden und im Zentrum sind nach Einbruch der Dunkelheit lediglich 10-20 Grad durchaus möglich.


Viel Regen erhalten die Westflanken der Gebirge im Osten und Norden sowie die Küstenregionen. Hier können zwischen 2.500 mm (Rangun) und 5.200 mm (Sittwe) Jahresniederschlag fallen. In Höhen über 2.000 m gehen die Niederschläge zum Teil in Schnee über, der im Winter auch länger liegen bleibt. Die Tiefebenen im Landesinneren liegen hingegen relativ geschützt. Sie bekommen daher mit rund 600 mm um Mandalay bzw. sogar lediglich 400 mm im nördlichen Irawadibecken vergleichsweise wenig Regen ab.


Wetter Myanmar

Wetter in Naypyidaw, der Hauptstadt von Myanmar

Wetter Myanmar

Wetter in Myanmar, Quelle: yr.no vom Norwegischen Meteorologischen Institut und dem Norwegischen Rundfunk


Beste Reisezeit für Myanmar

Die beste Reisezeit für Myanmar beginnt im November und endet im Februar. Zu dieser Zeit findet man - abgesehen von den Höhen über 1.000 bis 1.500 m - angenehm warme Temperaturen mit wenigen Niederschlägen, einer niedrigen Luftfeuchtigkeit und viel Sonne.

Wenn Sie die Hillstations oder die Rakhine-Küste besuchen wollen, ist dies auch noch zwischen März und Mai möglich.

Im Rest des Landes sind März und April hingegen bereits sehr warm.

Während der Regenzeit von Mai bis Oktober regnet es jeden Tag heftig, es ist sehr schwül und unerträglich heiß. Die Sonne kommt verhältnismäßig selten hinter den Wolken hervor. Flüge können ausfallen und viele Straßen sind wegen Überschwemmungen und Erdrutschen unpassierbar. Dann ist von einer Reise nach Myanmar abzuraten.


Klimatabelle Myanmar

von Norden nach Süden

Myanmar Klima Myitkyina

Myanmar Klima Mandalay

Klima Myanmar Sittwe

Myanmar Wetter Naypyidaw

Wetter Myanmar Pathein

Rangun Myanmar Klima

Wetter Myanmar Dawei

Autor: Diplom-Geograph Remo Nemitz /* */