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Klima und Wetter in Kasachstan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lage von Kasachstan

Kasachstan Lage

Klima in Kasachstan

Aufgrund der großen Entfernung von den Weltmeeren kennzeichnet Kasachstan ein ausgeprägtes Kontinentalklima. Im Großteil des Landes folgen auf kalte, sonnige und schneearme Winter schlagartig heiße und trockene Sommer und umgekehrt. Frühling und Herbst fehlen so gut wie ganz.

Die Durchschnittstemperaturen betragen im Januar -18°C im Norden und bleiben mit -3°C auch im südlichen Flachland noch deutlich unter dem Gefrierpunkt. Strömen im Winter von Norden und Nordwesten polare Luftmassen ins Land, sinkt die Temperatur in den nördlichen und zentralen Gebieten sogar bis auf -45°C.

Im Flachland ist der Sommer lang, trocken und warm bis heiß. Die Durchschnittstemperatur reicht im Juli von 19°C im Norden bis zu 29°C im Süden. Dort sind Spitzenwerte bis zu 50 Grad möglich. In den Wüsten der Zentralregion kann die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Temperatur des Jahres bis zu 90 Grad betragen!

Eine klimatische Besonderheit bilden die Gebirge im Südosten, wo der Sommer kurz und mild und der Winter nicht ganz so kalt ist. Hier sind die Temperaturunterschiede nicht so extrem wie im Rest des Landes.

Fast überall in Kasachstan regnet es wenig. Infolgedessen dominieren, insbesondere im Westen, Wüsten und Halbwüsten.

In der Waldsteppe und im hügeligen Saryarka im Norden werden im Jahresdurchschnitt 350 bis 400 mm Niederschlag gemessen, in der Steppenzone 250 mm und in den Halbwüsten und Wüsten lediglich 150 bis 200 mm. Weniger als 100 mm jährlichen Niederschlag gehen im Süden im Gebiet des Balchaschsees, im Südwesten der Kysylkum und am Aralsee nieder.

Lediglich in den Gebirgsregionen ist es mit 500-1.000 mm jährlich deutlich feuchter. Im Winter kommt er meist als Schnee vom Himmel. Er bleibt in niedrigeren Lagen von November bis April/Mai liegen. Die Höhenzüge sind hingegen ganzjährig von Gletschern bedeckt. Im Norden und in der Landesmitte fällt der meiste Niederschlag im Sommer, im Süden hingegen im Vorfrühling.

Die Luftfeuchtigkeit in Kasachstan ist sehr niedrig und macht die hohen Sommerwerte etwas erträglicher.

Starker Wind ist für fast ganz Kasachstan typisch. Im Norden kommt er im Winter vorwiegend aus Südwest, im Süden aus Nordost. Im Sommer wehen überall Nordwinde, die oft in Form von Sandstürmen auftreten.

Die Vegetationszeit dauert im Norden 140 bis 200 und im Süden 230 bis 290 Tage.

Die Zahl der Sonnentage ist in Kasachstan sehr unterschiedlich verteilt. Während der Süden auf bis zu 260 Sonnentage im Jahr kommt, gibt es im Norden durchschnittlich gerade einmal 120.


Wetter Kasachstan

Wetter in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan

Wetter Kasachstan

 

Wetter in Kasachstan, Quelle: yr.no vom Norwegischen Meteorologischen Institut und dem Norwegischen Rundfunk


Beste Reisezeit für Kasachstan

Aufgrund der extremen Temperaturen sowohl im heißen Sommer als auch im bitterkalten Winter empfehlen sich als Reisezeiten der Frühling (April/Mai) und der Herbst (September/Oktober). Während dieser beiden kurzen Jahreszeiten sind die Temperaturen in weiten Teilen des Landes für Mitteleuropäer angenehm. Vor allem der April ist attraktiv. Dann ergrünt die Wüste kurzzeitig und die ansonsten eintönige Landschaft zeigt sich in einer einmaligen Blütenpracht.

Wer jedoch Trekking-Touren oder Wanderungen in den Bergen von Südost- und Ostkasachstan unternehmen möchte, der sollte aufgrund der langen, kalten Winter und der gemäßigten Sommer am besten im Juli und August fahren.

Für Wintersportler sind hingegen gerade die schneereichen Monate Dezember bis März geeignet. Allerdings sind dann in Kasachstan viele Straßen-und Flugverbindungen unterbrochen.


Klimatabelle Kasachstan

Norden

Kasachstan Klima Petropawl

Kasachstan Wetter Astana

Landeszentrum

Klima Kasachstan Qaraghndy

Osten

Kasachstan Wetter Öskemen

Südosten

Kasachstan Wetter Almaty

Südwesten

Kasachstan Klima Baikonur

Westen

Wetter Kasachstan Aktau

Kasachstan Klima Oral

Autor: Diplom-Geograph Remo Nemitz /* */