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Klima und Wetter in Alaska

Klima in Alaska

Alaska ist für viele das Synonym für eisige Kälte. Aufgrund seiner Größe mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 2.300 km und einer West-Ost-Ausdehnung von sogar 4.000 km findet man in dem US-Bundesstaat tatsächlich aber mehrere unterschiedliche Klimate vor.

Gemäßigtes Ozeanisches Klima

Der gemäßigten Klimazone gehören die Ost- und Südküste am Pazifik an.

Die Sommer sind mit Durchschnittstemperaturen zwischen 10 und 14°C zwar kühl, aber dafür sind die Winter auch wesentlich weniger hart als in den übrigen Teilen Alaskas. Dank des mäßigenden Einflusses des Pazifiks fallen die Temperaturen nachts kaum unter -10°C. Tagsüber sind häufig sogar Werte über dem Gefrierpunkt anzutreffen.

Hier ist es auch deutlich regenreicher und wechselhafter als in den übrigen Teilen Alaskas. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt zwischen 2.000 und 5.000 mm. Die höchsten Mengen werden in Südosten gemessen. Im Herbst regnet fast täglich. Selbst im Sommer fallen pro Woche an ein oder zwei Tagen Niederschläge. An der Pazifikküste muss man praktisch ganzjährig mit Wolken und Nebel rechnen. Die Sonne zeigt sich nur vergleichsweise selten.

Kontinentales Klima

Im Landesinneren herrscht kontinentales Klima. Die Sommer sind kurz, aber relativ warm und sonnig. Es können Temperaturen von über 30°C erreicht werden. Die langen Winter sind normalerweise extrem kalt. Das Thermometer kann bis auf -50°C fallen.

Durch die umgebenden hohen Berge ist Zentralalaska von der feuchten Pazifikluft abgeschirmt, sodass es hier zu relativ wenigen Niederschlägen von nur 300-400 mm im Jahr kommt. Sie fallen meist im Sommer. Von Oktober bis April kommt die Feuchtigkeit immer als Schnee vom Himmel.

Subarktisches Klima

Dem Bild vom fast ganzjährig eisig kalten Alaska entspricht nur das Gebiet nördlich des Brooks-Range-Gebirges. Das Wetter wird hier durch die arktischen Luftmassen bestimmt. Hier herrscht subarktisches Klima mit bis zu neun Monate langen, eisigen Wintern und kurzen, kühlen Sommern.

Nur im Juli steigen die Temperaturen mit im Mittel 4-5 Grad nennenswert über den Gefrierpunkt. Frost und Schneefälle sind aber auch in den Sommermonaten immer wieder möglich.

In den langen Winternächten fallen die Temperaturen auf bis zu -55°C. Die Höchsttemperaturen erreichen Werte von -20 bis -25 Grad. Die Flüsse und die Küsten sind oft von September bis Mai zugefroren.

Insgesamt ist der Norden sehr niederschlagsarm, weil die kalte Luft nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der jährliche Niederschlag von 100 bis 300 mm fällt vor allem im Sommer.


Wetter Alaska

Wetter in Anchorage, der größten Stadt in Alaska

Vorhersage für Dienstag den 25.04.2017
nachts morgens tagsüber abends
Light rain Cloudy Light rain Partly cloudy
4 ° C 3 ° C 8 ° C 9 ° C
0.5 mm 0 mm 0.6 mm 0 mm

Vorhersage für Mittwoch den 26.04.2017
nachts morgens tagsüber abends
Partly cloudy Cloudy Cloudy Cloudy
2 ° C 1 ° C 8 ° C 9 ° C
0 mm 0 mm 0 mm 0 mm

Vorhersage für Donnerstag den 27.04.2017
nachts morgens tagsüber abends
Cloudy Cloudy Partly cloudy Cloudy
4 ° C 1 ° C 5 ° C 10 ° C
0 mm 0 mm 0 mm 0 mm

Vorhersage für Freitag den 28.04.2017
nachts morgens tagsüber abends
Rain Rain showers Fair Partly cloudy
5 ° C 3 ° C 6 ° C 9 ° C
2.4 mm 1.6 mm 0 mm 0 mm

Vorhersage für Samstag den 29.04.2017
nachts morgens tagsüber abends
Cloudy Cloudy Partly cloudy Cloudy
4 ° C 2 ° C 6 ° C 10 ° C
0 mm 0 mm 0 mm 0 mm

Vorhersage für Sonntag den 30.04.2017
nachts morgens tagsüber abends
Cloudy Cloudy Partly cloudy Cloudy
5 ° C 3 ° C 6 ° C 10 ° C
0 mm 0 mm 0 mm 0 mm

Vorhersage für Montag den 01.05.2017
nachts morgens tagsüber abends
Cloudy Cloudy Fair Cloudy
5 ° C 3 ° C 7 ° C 11 ° C
0 mm 0 mm 0 mm 0 mm

Vorhersage für Dienstag den 02.05.2017
nachts morgens tagsüber abends
Light rain Rain Rain Partly cloudy
6 ° C 4 ° C 6 ° C 10 ° C
0.9 mm 2.1 mm 2.4 mm 0 mm

Wetter in Alaska, Quelle: yr.no vom Norwegischen Meteorologischen Institut und dem Norwegischen Rundfunk


Beste Reisezeit für Alaska

Die klimatisch beste Zeit für Alaska liegt zwischen Anfang Juli und Mitte August. Die Temperaturen sind mild, alle Nationalparks haben geöffnet und alle Straßen sind befahrbar.

Allerdings herrscht in diesem Zeitraum auch die touristische Hochsaison. Die bekanntesten Ziele sind gut besucht und man muss wegen der vielen Urlauber Fähren und Unterkünfte unbedingt vorbuchen. Auch die Preise liegen höher als zu anderen Jahreszeiten. Hinzu kommt die große Mückenplage während der Sommermonate.

Als Alternative bietet sich vor allem Juni an. Dann sind die Sehenswürdigkeiten nicht so überfüllt, die Preise liegen niedriger und es gibt weniger Moskitos als in der Hauptsaison.

Im Mai und September kann es in vielen Gegenden hingegen noch oder schon wieder zu kalt sein. Außerdem besteht die Gefahr, dass einige Sehenswürdigkeiten geschlossen sind.

Der eisige Winter kommt für Besuche nicht infrage.

Autor: Diplom-Geograph Remo Nemitz