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Klima und Wetter auf der Norfolkinsel

Lage der Norfolkinsel in der Südsee

Norfolk Lage

Klima auf der Norfolkinsel

Klimatisch gesehen befindet sich Norfolk am Übergang zwischen den Tropen und den Subtropen.

Tropisch ist der Jahresniederschlag von 1.300-1.400 mm. Dabei bestehen kaum jahreszeitliche Unterschiede. Etwas trockener ist es in den europäischen Herbst- und Wintermonaten Oktober bis Februar. Dann fallen lediglich 82-100 mm Regen. Zwischen März und September werden dagegen konstant über 100 mm gemessen. Der Spitzenwert von 160 mm liegt im Juni. Diese Niederschlagsverteilung drückt sich auch in der Anzahl der monatlichen Regentage aus. Sie schwankt von 7 im Dezember bis 14 zwischen Juni und August.

Eine besondere Gefahr stellen tropische Wirbelstürme dar, die vor allem von Mai bis Juli auftreten.

Die Luftfeuchtigkeit liegt ganzjährig bei hohen 80-85 %.

Da die Norfolkinsel sich bereits auf dem 29. südlichen Breitengrad befindet, sind die Temperaturen deutlich kühler und zeigen größere Schwankungen als auf anderen Südseeinseln. Darin zeigt sich der Einfluss der Subtropen.

Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt deshalb nur 19°C. Aufgrund der Lage auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten umgekehrt zu den in Deutschland. Die höchsten Werte zeigt das Thermometer, wenn bei uns Winter ist. Im Januar/Februar werden tagsüber im Durchschnitt maximal 25°C gemessen. In der Nacht sind es immerhin noch mindestens sehr angenehme 20 Grad.

Frisch wird es hingegen im Südwinter. Im Juli/August sind tagsüber durchschnittlich Höchsttemperaturen von 18°C möglich. Nachts kann die Quecksilbersäule sogar auf 13 Grad sinken. Pullover und Jacken sind in dieser Zeit also erforderlich.

Die Sonnenscheinstunden betragen 5 im Juni und 8 im Dezember. Die Sonne zeigt sich damit im Südsommer viel öfter als im Südwinter.

Beste Reisezeit für die Norfolkinsel

Die beste Jahreszeit für einen Urlaub auf Norfolk ist eindeutig der Südsommer von Oktober bis Februar. Die Temperaturen sind dann angenehm, die Sonne scheint oft und es regnet für die Verhältnisse der Insel recht wenig.

Ungünstig ist hingegen der Südwinter. Es ist kälter, sehr feucht und die Sonne kommt seltener hinter den Wolken hervor. Ausserdem können in dieser Jahreszeit Wirbelstürme die Insel in der Tasman-See treffen.

Autor: Diplom-Geograph Remo Nemitz